Die weitläufige Region des Züri-Unterlands, von den Gestaden des Hochrheins bis an die Peripherie von Zürich und von der Lägern bis zum Irchel, zählt zu den beliebtesten Naherholungsgebieten bei Jung und Alt. Die Gemeinden nicht nur rund um den Flughafen, sondern im ganzen Züri Unterland, haben den Trend erkannt und für Naturfreunde und Hobbysportler nahezu einmalige Bedingungen geschaffen.

Vielfältiges Vergnügen am und auf dem Rhein
Ob Sonne genießen in der Flussbadeanstalt, eine gemütliche Schifffahrt oder eine Zeltnacht am gemächlich dahin fließenden Rhein: Alles hat seinen speziellen Reiz. Das Schifffahrtsangebot auf dem Rhein ist vor allem in den Sommermonaten überraschend vielfältig, der Ausflugsradius reicht von Rekingen bis Ellikon, aber auch nach Rheinau gelangt man per Schiff. Die Fahrt lässt sich gut mit einer Wanderung oder einer Besichtigung verbinden. Ein Halt in Kaiserstuhl ermöglicht die Erkundung der stimmungsvollen Gassen und Gässchen oder einen Abstecher ins kleine Schwimmbad. Genauso reizvoll ist ein Unterbruch im schmucken Städtchen Eglisau, welches ebenfalls über eine wunderschön gelegene Badeanstalt am Rhein verfügt. Abseits von Hektik bietet das rheinaufwärts gelegene „Tössegg“ Ruhe und Entspannung. Ob Picknick an der Feuerstelle oder sich verwöhnen lassen im Restaurant, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zu Fuß oder bequemer mit dem Schiff geht es weiter Richtung Flaach. Wer es abenteuerlich mag, gönnt sich eine Übernachtung auf dem TCS-Campingplatz Steubisallmend direkt am Rhein.

Idylle für Wandernde und Radfahrer – Kulturlandschaft pur im Bachsertal
Eingebettet zwischen Stadlerberg und Egg liegen die bewaldeten Hänge des Bachsertals. Auf dem Talgrund plätschert der elf Kilometer lange Fisibach munter durch die beschauliche, von Menschenhand geprägte Kulturlandschaft. Gerade weil das Bachsertal verkehrstechnisch auf den ersten Blick etwas abseits liegt, lohnt sich die Entdeckung. Es empfiehlt sich, zuerst die Orte und Besonderheiten im Tal zu ergründen. Eine Vielzahl von Feuerstellen, lieblich in die Landschaft eingebettete Weiler und gar ein Bed & Breakfast-Angebot wecken die Neugierde auf weitere Abenteuer.

Ins Bachsertal gelangen Besucher über Obersteinmaur oder Kaiserstuhl. Innerhalb des Tals gibt es keinen öffentlichen Verkehr. Wer mit dem Auto anreist, parkt beim Mehrzweckgebäude in Bachs oder beim Gemeindehaus in Fisibach. Ausgangspunkt für eine Rundwanderung auf dem Biotop-Pfad ist das Schulhaus Tal zwischen Bachs und Fisibach. Parkplätze sind vorhanden. Der lichte Wald spendet an sonnigen Tagen angenehmen Schatten und die 130 Meter Höhendifferenz lassen sich in rund einer Stunde gut bewältigen. Die Feuerstelle auf der Hohflue lädt zu Rast oder Picknick ein, bevor der Rückweg über den Tubakacher zu Fuß angetreten wird. Mit etwas Geduld lässt sich die selten gewordene Mauereidechse beim Sonnenbad beobachten. Ideal ist der Weg von Bachs nach Fisibach für Wandernde, die keine Steigungen mögen. Ab der „Talmüli“ führt der Weg linkerhand den Waldrand entlang nach Fisibach.
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