Nördlichste Gemeinde des Bezirkes Dielsdorf
Weiach grenzt westlich an den Kanton Aargau und im Norden an die deutsche Gemeinde Hohentengen. Der Rhein, der in einiger Entfernung vorbeiströmt, markiert die Landesgrenze zu Deutschland, aber auch den tiefsten Punkt im Kanton Zürich. Das Dorf liegt geschützt zwischen bewaldeten Hügeln und in einer lieblichen Mulde eingebettet, die sich nur nach Norden gegen den Rhein öffnet.
Kurzer Blick ins Geschichtsbuch
Erstmals wurde Weiach 1271 urkundlich erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert sind Viehzucht und Ackerbau die Haupterwerbsquellen der Einwohner. Aber auch der Weinbau spielte bis ins 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle. Viele Rebbauern führten nebenbei eine kleine Schenke.
Sehenswürdigkeiten
Funde von monumentalen Mammutzähnen zeigen, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Weiach bis vor 10000 Jahren die Riesen der Eiszeiten lebten. Dass Weiach auch schon sehr früh vom Menschen besiedelt wurde, beweisen Feuersteinsplitter, ein Steinbeil aus der Jungsteinzeit, Gräberfunde wie Bronzespangen und -nadeln sowie ein Dolch aus der Bronzezeit. Über dem Dorf, auf einem Felsvorsprung des Wörndel, befinden sich noch heute zwei Wallanlagen; man deutet sie als Fluchtburgen, in deren Schutz sich die Bevölkerung bei kriegerischen Angriffen zurückzog. An die Römerzeit erinnern Wachtturmfundamente entlang des Rheins, die unter Kaiser Valentinian als Teil eines Abwehrsystems gegen die aus dem Norden vordringenden Alemannen errichtet wurden.
Gemeindehaus Weiach
Stadlerstraße 7
CH-8187 Weiach Telefon +41 (0)44 858 27 23
Fax +41 (0)44 858 36 53
www.weiach.ch


