Waltalingen

mit Guntalingen und den Schlössern Girsberg und Schwandegg

Waltalingen 440 m über Meer, 725 ha groß, 669 Einwohner.
Sehenswürdigkeiten
Schlösser Girsberg und Schwandegg

Auf einem kreisrunden Moränenhügel am Nordwestrand des Stammertales entstand im 13. Jahrhundert die Schlossanlage Girsberg. Sie befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Schloss Schwandegg ist etwas älter und kam 1974 in den Besitz des Kantons Zürich. Im Hauptgebäude ist ein Restaurant eingerichtet von dessen Terrasse man das Dorf Waltalingen überblicken kann.

Antoniuskappelle
Kirchlich gehört Waltalingen seit jeher zu Stammheim. Die Kapelle Waltalingen war dem Heiligen Antonius geweiht. Der Bau stammt zum größten Teil aus dem 13. und 14. Jahrhundert. 1896 entdeckte man an den Wänden und an der Decke Überreste von im 15. Jahrhundert angebrachten Fresken. Der älteste Zyklus, um 1410 entstanden, zeigt an der Nordwand des Schiffs Passionsszenen.

Die zweite Reihe von etwa 1435 umfasst Bilder aus der Lebensgeschichte Christi, Heiligendarstellungen und ein Bruderschaftsbild. Die um 1485 entstandene Chorbemalung zeigt Evangelisten und Heiligenlegenden, darunter diejenige des Patrons Antonius. Die Kapelle Waltalingen wurde 1979/1980 restauriert.

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