Die bezaubernde Gemeinde im Tösstal
Die Gemeinde, mit ihrer reizvollen und nebelarmen Lage im Tösstal, hat viel zu bieten. Sie erstreckt sich von den Ufern der Töss bis zu den Höhen von Schmidrüti und Sitzberg. Neben dem Dorf gehören zahlreiche Außenwachten und Einzelsiedlungen zur Gemeinde. Aufgrund einer vernünftigen Raumplanung ist Turbenthal in den letzten Jahrzehnten moderat gewachsen und konnte die dörflichen Strukturen weitgehend bewahren. Insbesondere in den ländlichen, teilweise voralpinen Dorfteilen wähnt man sich auch heute noch in einer heilen, unberührten Welt. Aufgrund seiner verkehrstechnisch günstigen Lage übt Turbenthal eine Zentrumsfunktion aus. Dies erklärt das vielfältige Angebot an Läden und Gewerbebetrieben. Der vom Frühjahr bis in den Herbst stattfindende Bauernmarkt rundet die umfangreiche Palette ab.
Kurzer Blick ins Geschichtsbuch
Aus Urkunden des Klosters St. Gallen geht die erste Nennung des Dorfs auf das Jahr 825 zurück. Der Name „Turbanton“ soll keltischen Ursprungs sein. Turbenthal war nie ein Bauerndorf. Schon im 15. Jahrhundert hört man von Webern, Handwerkern und Gewerbetreibenden aller Art, wie Wirte, Müller, Bader und Scherer. 1452 kaufte die Stadt Zürich die Grafschaft Kyburg, und damit wurde die Gemeinde und mit ihr die engere Umgebung für alle Zeiten zürcherisch. Das 17. und 18. Jahrhundert waren geprägt von der Hausindustrie, vorab die Spinnereien und Webereien. Sie beherrschten während Jahrzehnten das gesamte Wirtschaftsleben. Ab 1814 gehörte die Gemeinde zum Oberamt Winterthur. Die Verfassung von 1831 legte weitgehend den Grund zur heutigen Ordnung in der Verwaltung und im Gerichtswesen.
Museen
Ortsmuseum Turbenthal
Der Museumsverein wurde im Februar 1988 von einigen Idealisten gegründet. Inzwischen platzt das Museum fast aus allen Nähten, denn im Verlauf der Jahre hat man dem Verein zahlreiche Gegenstände aus früheren Zeiten geschenkt oder als Leihgabe überlassen. Von April bis Oktober ist das provisorische Ortsmuseum am zweiten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. An den Öffnungstagen gibt es jeweils einen Ausstellungsgast. Zumeist sind es Leute aus Turbenthal und der Umgebung, die attraktive Sammlungen, ein Hobby oder Kunsthandwerk vorstellen. Der Vereinsvorstand sponsert Kaffee und Kuchen. Ende August veranstaltet der Verein alljährlich den Sommernachts-Flohmarkt. Weitere Öffnungszeiten: für interessierte Gruppen gerne auch auf Anfrage. Im Winter geschlossen. Ortsmuseum, Josef Bärlocher, Tösstalstraße 20 (Stiefelhaus), Telefon +41 (0)52 385 1777.

Freizeit und Sport
Wandern
In und an der Töss kann man nicht nur Erholung finden, sondern auch etwas lernen. Der Wasserlehrpfad Töss 91 eignet sich wegen seiner Länge von zirka 20 Kilometern besonders für Velofahrer und Rollerblader. Tafeln entlang der Töss geben Hinweise auf die hydrologische, geologische und wasserwirtschaftliche Bedeutung des Flusses. Folder dazu sind in der Kanzlei erhältlich.
Radeln
Die Mittelland-Route Nr. 5 führt von Romanshorn über Turbenthal nach Lausanne. Infos dazu sind unter www.veloland. ch erhältlich. Die Töss bietet ein fantastisches Naherholungsgebiet für Jung und Alt. Vor allem der idyllische Radweg entlang den Flussufern lockt immer wieder begeisterte Familien und Biker in unsere Region. Der Radweg führt über 45 Kilometer durch Wälder und über Felder der Töss entlang von Rapperswil bis nach Winterthur. Sehr zu empfehlen ist vor allem der 19 Kilometer lange Streckenabschnitt von Bauma nach Kollbrunn. Mehr Infos zu Fahrradtouren im Tösstal unter www.trails4u.ch
Inline-Skating
Ein Spaß für Jung und Alt! Auf Rollerblades entlang der Töss durch die unberührte Natur. Besonders zu empfehlen ist vor allem der 19 Kilometer lange Streckenabschnitt von Bauma nach Kollbrunn.
Gemeindeverwaltung Turbenthal
CH-8488 Turbenthal
Tösstalstraße 56
Telefon +41 (0)52 397 26
Fax +41 (0)52 397 26 16
info@turbenthal.ch
www.turbenthal.ch


