am südlichen Seerückenausläufer
Die schmucke Landgemeinde Sommeri liegt auf halbem Wege zwischen Amriswil und dem Bodensee. Schon von weitem sieht man den markanten Kirchturm mit den farbigen Ziegeln. Grüne Wiesen und Obstbäume prägen die Landschaft. Zahlreiche Riegelhäuser zeugen von der landwirtschaftlichen Vergangenheit. Mit seiner Fläche von 422 ha und etwas mehr als 500 Einwohnern gehört Sommeri zu den kleinsten Gemeinden im Kanton Thurgau.

Kirche
Die dem hl. Mauritius geweihte Kirche stammt aus der Zeit um 700 und ist eine der ältesten in der Gegend. Sie hat eine recht wechselvolle Geschichte hinter sich. Zuerst unterstand sie dem Kloster St. Gallen. Von ca. 1400 bis 1749 dem Domkapitel Konstanz und anschließend wieder dem Kloster St. Gallen. Während der Reformation fand der neue Glauben in Sommeri rasch eine große Anhängerschaft.

1529 wurden die Altäre und Bilder aus der Kirche entfernt und auf dem Friedhof verbrannt. In den nächsten 6 Jahren fand in Sommeri kein Gottesdienst mehr statt. Durch die Niederlage der Reformierten im zweiten Kappeler Krieg änderte sich die Lage wieder von Grund auf. So kam es, dass die Leute von Niedersommeri fast vollzählig wieder zum katholischen Glauben zurückkehrten. In der Folge dient die Sommerer Kirche bis heute als paritätische Kirche beiden Konfessionen.
Gemeinde Sommeri
Hauptstraße 33
CH-8580 Sommeri
Tel. +41 (0)71 411 24 16
www.sommeri.ch


