Schönholzerswilen

die Gemeinde im Zentrum der Zentren

Schönholzerswilen ist eine ländlich geprägte Gemeinde am Nordhang des Nollen. Der landschaftlich reizvolle Ort genießt eine prächtige Aussicht in das Thurtal und auf den Seerücken bis hin zum Bodensee. Manche Aussichtspunkte geben sogar den Blick frei ins Toggenburg und ins Alpsteingebiet mit dem Säntis. Wenn im Herbst das Thurtal und die Seegemeinden in dicken Nebel gehüllt sind, kann sich der Feriengast in Schönholzerswilen bereits an der wärmenden Sonne erfreuen. Man erreicht Schönholzerswilen ab Autobahn A1, Ausfahrt Wil oder Autobahn A7, Ausfahrt Bonau in etwa 10 bis 15 Minuten. Die Gemeinde liegt inmitten der Städte Bischofszell, Weinfelden und Wil, welche alle in 10 Fahrminuten erreichbar sind. Wer auch dem eigenen Auto einmal Ferien gönnen möchte, schätzt die verkehrsgünstige Anbindung durch Postauto oder Nachtbus ab den Bahnhöfen Weinfelden und Wil.

Kurzer Blick ins Geschichtsbuch
Das Refugium in Waldi, ein künstliches Festungswerk, ist untrügliches Zeichen dafür, dass das Gemeindegebiet von Schönholzerswilen schon vor rund 3200 Jahren – also bereits in der Bronzezeit – besiedelt war. Zu Beginn des 5. Jahrhunderts fand die Einwanderung der Alemannen statt. Die Ortsnamen auf –ingen, -will und –wang gehen auf diese Zeit zurück.
Etwas Besonderes
In Ritzisbuhwil war wie überall in der Ostschweiz die Stickerei weit verbreitet. Unter den Händen der Lohnsticker entstanden wundervolle Gewebe, u. a. auch für das Hochzeitskleid der Königin von England, Queen Elisabeth II.

Sehenswürdigkeiten
Pfarrhaus

Das evangelische Pfarrhaus ist ein beeindruckender Fachwerkbau und zählt zu den schönsten Pfarrhäusern im Kanton Thurgau.
Ausstellungen / Galerien
Heinz Berchtold, anerkannter Tier- und Pferdemaler, lebt in Schönholzerswilen. Seine faszinierenden Gemälde haben ihn weit über die Landesgrenze hinaus bekannt gemacht.

Volkstümliche Bräuche

Herbstviehschau
Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste gleichermaßen ist die Herbstviehschau in Schönholzerswilen.
Seilziehturnier

Jeweils am letzten Aprilwochenende findet das nationale Seilziehturnier mit Volksfest statt, bei welchem sich auch einheimische Plausch- und Schülermannschaften im sportlichen Wettkampf messen.

Sagen und Märchen
Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde am ersten Maisonntag beim Bruderloch ein Frühjahrsfest mit Tanz, Gesang, Jahrmarktsbetrieb, Speis und Trank gefeiert. Eine Sage erzählt von einem Einsiedler (Bruder Friedrich von Nürenberg), der als Geächteter Zuflucht in einer Waldschlucht zwischen Schönholzerswilen und Hagenwil gefunden hatte. Es sollen auch Heinzelmännchen im Bruderloch gehaust haben. Ein anderes Märchen erzählt die Geschichte, dass ein im Bruderloch wohnender Mann einer Hebamme für ihre Dienste an seiner Frau mit Steinbrocken gedankt habe. Die Helferin warf diese aber bis auf einen Stein achtlos weg. Am nächsten Tag hatte sich dieser in pures Gold verwandelt. Die anderen Steine fand die Frau nicht mehr.

Freizeit & Sport

Wandern
Das Bruderloch

Das Bruderloch befindet sich am Osthang des tief in die Landschaft eingeschnittenen Itobels. Diese Höhle und ihre Umgebung stellen einen einzigartigen magischen Ort im Kanton Thurgau dar, um den sich zahlreiche Geschichten und Legenden ranken. Eine Informationstafel soll dem Besucher ein Bild der geologischen und historischen Entstehungsgeschichte geben. Das Betreten der Umgebung des Bruderlochs verlangt im steilen Gelände eine gewisse Trittfestigkeit. Vor dem 19. Jahrhundert wurde das Bruderloch auch als Heidenhöhle bezeichnet. Dadurch kann die Höhlenbildung in die vorchristliche Zeit datiert werden. Aufgrund von altarähnlichen Nischen kann eine Kultstätte nicht ausgeschlossen werden. Interessant ist ein kleines Kalktuffbecken mit austretendem Quellwasser, welches trotz bescheidener Ergiebigkeit pro Tag gute 50 bis 100 Liter Trinkwasser liefert und so genügend Wasser für mehr als 30 Personen bereitstellt.

Radfahren
Bikerweg für Familien

Die Höhendifferenz beträgt rund 200 Meter, die Streckenlänge ca. 10 Kilometer. Der Weg ist zu drei Viertel asphaltiert. Starten kann man irgendwo, aber mit Blick auf ein lockendes Ziel bietet sich als Ausgangspunkt das Restaurant Ochsen im Dorfkern oder das Restaurant Schützenhaus im Oberdorf an. In Richtung Mettlen geht es gemütlich leicht abwärts. Nach etwa 600 Metern ist nach links in die Güterstraße einzubiegen. Die Abfahrt zur I-Tobel-Sohle mahnt die BikerInnen zur Vorsicht. Gemächlicher führt der Weg dann nordwärts nach Mettlen. Beim Rest. Schäfli quert man die Kantonsstraße. Nun folgt der Aufstieg über Waldi nach Toos und Vordertoos. Gleich nach der Tooser Brücke geht‘s südlich weiter und leicht bergan. Nach 200 Metern führt der Weg sanft nach dem südöstlich gelegenen Weiler Wartenwil. Die Kantonsstraße bringt die BikerInnen nach Hagenwil. Vor der Linde zweigt man nach links ab und gelangt am Schlachthäuschen vorbei in einem weiten Bogen nach der Sommerau und dem weiter östlich gelegenen Leutenegg. Zwischen zwei Bauernhäusern zwängt sich dann die Route stur nördlich in den Wald hinunter. Eine Spitzkehre im Waldesinnern und dann eine scharfe Linkskurve bringt die FahrerInnen an den östlichen Waldrand. Nun bleibt man der wieder eingeschlagenen Nordrichtung treu, um sich in den Gartenwirtschaften des Schützenhauses oder des Ochsen zu erholen.

Bikerweg für Fortgeschrittene
Startend beim Findling (Parkplatz Turnhalle) im Oberdorf biegt man nach wenigen Metern Richtung Weiblingen ab, wo ein herrlicher Ausblick ins Thurtal und auf den Ottenberg sowie den Seerücken geboten wird. Die rasante Strecke verlangt schon eine gewisse Vorsicht, vor allem das Einmünden in die Kantonsstraße, die beim Schöntal nach links schwenkend wieder zu verlassen ist. Nun führt der Weg durch den Weiler Metzgersbuhwil und den Wald ansteigend zur freien Sicht auf die evangelische Kirche und das Pfarrhaus. Jetzt geht‘s ostwärts, die Verbindungsstraße Schönholzerswilen – Mettlen querend, bis zum Waldrand. Eine steile Abfahrt bringt die BikerInnen fast bis zur Itobel-Sohle und dann nordwärts nach Mettlen. Beim Rest. Schäfli nach Westen. Eine S-Kurve bringt die BikerInnen nach Häusern. Ostwärts geht‘s nach Toos und Habisreuti. Nun beginnt der eigentliche Aufstieg zum Homberg hinauf bis auf die Verbindungsstraße Secki – Braunau. Eine Asphaltpartie führt die BikerInnen nach Wuppenau und hinauf zum Planetenweg, dem ostwärts bis zur Geftenau zu folgen ist. Noch einmal steigt der Weg an, hinauf nach Welfensberg. Nun geht‘s ostwärts bis nach Leutenegg, wo gleich beim Einlenker in die Hauptstrasse die Route nach Norden einzuschlagen ist. Die vorsichtige Abfahrt über Haslen bringt alle BikerInnen sicher nach Schönholzerswilen zurück. Ein Bikerplan kann bei der Gemeindeverwaltung Schönholzerswilen gratis bezogen werden.

Gemeinde Schönholzerswilen
Buhwilerstr. 1
CH-8577 Schönholzerswilen
Tel. +41 (0)71 633 30 70
Fax +41 (0)71 633 30 37
gemeinde@schoenholzerswilen.ch
www.schoenholzerswilen.ch


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