Pfyn

zentrumsnah, naturverbunden, familienfreundlich

Die Politische Gemeinde Pfyn wurde aus den beiden Ortsgemeinden Dettighofen und Pfyn gebildet und erstreckt sich von der Thurebene nordwärts bis auf das Plateau des Seerückens. Günstige Verkehrsanbindung und die malerische Lage machen den Ort vor allem auch für Familien so beliebt.

Kurzer Blick ins Geschichtsbuch
Pfyn ist eine der ältesten Siedlungen in der Ostschweiz. Erste Bewohner errichteten bereits 3706 v. Chr. Pfahlbauten im Breitenloo. Überreste der römischen Kastellmauer beweisen, dass die römische Zeit ihre Spuren hinterlassen hat. Dank der Kirche lässt sich die Pfyner Geschichte auch durchs Mittelalter weiterverfolgen. Mit dem Bau der Vigogne Spinnerei um 1860 wurde Pfyn industrialisiert. Jakob Mötteli von Rappenstein vereinigte die ganze Herrschaft in seiner Hand. 1537 ließ er im Städtli jenen markanten Bau errichten, der ihm als Schloss diente und heute als Schulhaus genutzt wird. Die überlieferte Geschichte Dettighofens beginnt 1348 unter Kaiser Karl IV.

Museen
Trotte – Transitorisches Museum

Fundstücke aus der Pfahlbauer- und Römerzeit sind u. a. auch in der Trotte ausgestellt (www.museumpfyn.ch). Dieses ehem. Ökonomiegebäude des Schlosses bietet für wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen eine ganz besondere Atmosphäre. Der zeitgarten.ch in Pfyn ist jeweils freitags von 15 bis 19 Uhr oder nach vorheriger telefonischer Vereinbarung geöffnet. www.zeitgarten.ch

Sehenswürdigkeiten
Kleiner Spaziergang in Pfyn und Dettighofen

Die bodenständige Schönheit besteht aus alten Bauernhäusern. „An ein Ainödin“ – wie es in alten Dokumenten heißt – liegt die Lochmühle, einst Tobelmühle genannt. Ihre Existenz ist seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen. Bis um 1905 war sie noch als Mehlmühle in Betrieb. Schauhausen – eine Zone archäologischer Funde, gewährt einen herrlichen Blick auf den Ort. Im Osten liegt das Gebäude der Vigogne-Spinnerei.

Paritätische Kirche
Sie hat den heiligen Bartholomäus, einen der zwölf Apostel, als Schutzheiligen. Im Kirchenschiff erkennt man seine Statue an der Symbolik von Schwert, geschundener Haut und abgeschlagenem Kopf. Das Städtli bietet Römerzeit zum Anfassen: Sichtbarstes und eindrucksvollstes Zeichen ist freigelegtes Mauerwerk. Fundgegenstände sind teils im Archäologischen Museum in Frauenfeld, teils aber auch in der Trotte ausgestellt.

Kunst & Kultur
In den historischen Räumlichkeiten der Trotte Pfyn begegnen sich antike Baukunst und moderne Architektur. Das Kulturforum hat sich mit seiner Kleinkunst einen guten Ruf erworben. Es besticht durch seine Vielseitigkeit. Die Anlässe finden jeweils monatlich übers Winterhalbjahr statt. Konzerte, Kleintheater oder Ausstellungen finden hier einen beeindruckenden Rahmen.

Freizeit & Sport
Die zahlreichen Vereine sorgen während des ganzen Jahres für Abwechslung. Überregional bekannt ist der Legionärsmarsch des Feuerwehrvereins oder das Sommernachtsfestival „Teichgeflüster“ im Frankrichli.

Wandern
Biberlehrpfad

Mit der Gemeinde Felben-Wellhausen teilt sich Pfyn entlang der Thur einen fünf Kilometer langen Biberlehrpfad. Strecke: Pfyn – Eschikofen – Müllheim – Pfyn – Städtli; Ausgangspunkt ist Pfyn Parkplatz bei der Brücke. Der Wanderer benützt den Biberweg zwischen dem Chemibach und der Thur flussaufwärts. Wenn er die 4. Bibertafel erreicht hat, bleibt er auf diesem Weg (keine Wegweiser) bis zur Brücke in Eschikon und wandert Richtung Müllheim (Wegweiser). Weiter geht es via Pfyn zum Städtli. Anschließend benützt man wiederum einen Teil des Biberweges und kommt zurück zum Ausgangspunkt (Gehzeit ca. 3 1/2 Std.).

Historischer Stationenweg
Der Stationenweg des Transitorischen Museums führt an zehn Stellen der Ortschaft. Dort findet man Informationstafeln mit Geschichten und Bildern, die einen kleinen Einblick in die lange, reichhaltige und wechselhafte Pfyner Geschichte gewähren. Im zeitgarten können Flyer bezogen und Führungen gebucht werden (ca. 1 1/2 Std.).

Über den Hirschensprung nach Dettighofen
Wer einen Anstieg nicht scheut, gelangt über den Hirschensprung nach Dettighofen. Die Mühe wird mit einem schönen Ausblick auf das Thurtal belohnt. Über Schauhausen, eine Zone archäologischer Funde, und den schön gelegenen Hof „Säntisblick“ gelangt man zurück nach Pfyn.

Auenwald
Durch das südlich angrenzende Thurvorland führen beschauliche Wanderwege. Durch umfangreiche Revitalisierungsmaßnahmen wurde das Ufer variantenreicher gestaltet. Dank der neu entstandenen Kiesbänke hat die Anzahl der Watvögel zugenommen. Im Schaffäuli, einer grossen Flussaufweitung mit Kiesbänken nahe Niederneunforn, brütet wieder ein Flussregenpfeifer. In Niederneunforn entsteht ein neuer Auenwald, der die Vernetzung von der Thur zum alten, geschützten Auenwald gewährleistet. Daneben liegen im Smaragdgebiet bei Pfyn und Frauenfeld weitere Auenwälder von nationaler Bedeutung.

Reiten
Pferdesport hat in Pfyn schon eine lange Tradition. Die Gemeinde hat diesem Sport Rechnung getragen und weist spezielle Pferdesportzonen aus.

Sportplatz
Pfyn verfügt über eine attraktive Sportanlage mit einem Kunstrasenspielfeld für Fußball, Korbball und viele andere Spiele. Es finden regelmäßige Fußballmeisterschaftsspiele statt. (www.fcpfyn.ch)

Wassersport
Kanupolo

Kanupolo spielt in Pfyn eine wachsende Rolle. Bei dieser höchst attraktiven, schnellen Sportart muss man zusätzlich in der Lage sein, Pässe anzunehmen, den Ball zu kontrollieren und scharfe Schüsse aufs Tor abzugeben. Der Verein (www.twf.ch) vermietet komplette Kajakausrüstungen für Klassen, Vereine und Firmen. Auf Anfrage werden Gruppen auf einfachen Gewässern geführt und geleitet. Kontakt: egerber@ bluemail.ch; Tel. 078 817 84 30

Badespaß
Im Sommer besucht man gerne den Badiweiher Frankrichli, einen idyllischen Weiher, „Wo sich schon die Römer wohl fühlten“.

Gemeindekanzlei
Hauptstraße 35
CH-8505 Pfyn
Tel. +41 (0)52 766 00 22
Fax +41 (0)52 766 00 29
gemeinde@pfyn.ch
www.pfyn.ch


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