Vom einstmals kleinen Bauerndörfchen expandierte der Ort zu einer modernen Stadt, die einen Aufenthalt lohnt.
Kurzer Blick ins Geschichtsbuch
Bereits im Jahr 745 wurden die Siedlungen Illenavvia (Illnau), Erpfratinchova (Effretikon) und Makisinchova (Mesikon) urkundlich erwähnt. Funde aus der Steinzeit sowie Grabbeilagen aus der Bronze- und Eisenzeit bei Bisikon und Luckhausen sind Hinweise auf eine sehr frühe Besiedelung. Die Grabhügelnekropole im „Studenbrunnenholz“ unterhalb von Ottikon stammen aus dem frühen Mittelalter.

Sehenswürdigkeiten
Grabhügelnekropole
In den Jahren 1928/29 wurde die frühmittelalterliche Grabhügelnekropole im Studenbrunnenholz über der Kempt im Norden der Gemeinde entdeckt. Sie steht wahrscheinlich in direktem Zusammenhang mit den ersten schriftlichen Erwähnungen von Illnau und Effretikon im Jahr 745. Die sieben Steingrabhügel haben eine Höhe von ca. 1,5 m und einem Durchmesser von ca. 6 m. In jedem Hügel fand man eine Bestattung und Grabbeigaben wie Glasperlenschmuck, Waffen und Gürtelschnallen. Die Funde sind im Schweizerischen Landesmuseum zu besichtigen.

Moosburg
Die Moosburg ist eine Burgruine im ehemaligen Weiler Moosburg im Süden von Effretikon. Die Burg wurde 1254 von Graf Hartmann IV. von Kyburg für seine Gemahlin Margaretha von Savoyen erbaut. 1273 wurde die Burg habsburgisch. Während des Alten Zürichkrieges wurde sie im Mai 1444 von den Innerschweizer Truppen zerstört.
Schloss Kyburg (Gemeinde Kyburg)
Im Museum Schloss Kyburg erfährt der Besucher viel Wissenswertes darüber, wie die Menschen auf der Burg und auf dem Land früher gelebt haben.
Martinskirche Illnau
Am 26. Juni 1983 wurde die Kirche in Effretikon dem Heiligen Martin geweiht.

Freizeit und Sport
First
First ist mit 688 m ü. M. der höchste Punkt in der Gemeinde. Der Aussichtspunkt bei den drei Linden bietet einen herrlichen Rundblick in die Alpen und ist ein lohnendes Ziel für einen Ausflug mit der ganzen Familie.
Erli
Erli ist ebenfalls ein beliebter Aussichtspunkt.
Sportzentrum Eselriet
Das Sportzentrum Eselriet ist ein wahres Dorado für alle, die ihre Freizeit aktiv gestalten möchten. Im Schwimmbad gibt es für Kinder und Jugendliche zahlreiche Spielattraktionen. Hauptanziehungspunkt ist die über 60 Meter lange Rutschbahn. Minigolf-Anlage, Tennisplätze und eine Boccia-Anlage ergänzen das breit gefächerte Angebot. Tel. +41 (0)52 347 03 33

Vitaparcours
Finnenbahn und Vita-Parcours liegen im Eichengrien, d. h. im Wald oberhalb der Bushaltestellen Müselacher und Lindenwiese.
Radfahren
Die Region lässt sich bequem auf verkehrsarmen Straßen und Wegen entdecken. Auch in der näheren Umgebung der Stadt befinden sich einige Radwege.
Spielplätze
Spielplatz Tannstrasse, Spielplatz Moosburg, Spielplatz ref. Kirche, Spielplatz Haldenrain, BMX-Anlage Illnau, Robinsonspielplatz.
Auch für die Kleinen bietet sich eine große Auswahl. Der Robinsonspielplatz liegt außerhalb von Effretikon am Kirchweg zwischen Moosburg und Bisikon. Mädchen und Jungen von 7 bis 16 Jahren werden von der Platzbetreuung beaufsichtigt. Der Piccoloplatz steht Kleinkindern mit ihren Eltern zur Verfügung.
Sportplätze
Die Spiel- und Sportplätze rund um die Schulanlagen sind auch für die Bevölkerung zugänglich.
Schlittschuhfahren
Im Sportzentrum Eselriet erwartet den Eisläufer eine Kunsteisbahn.
Skifahren
Die Langlaufloipe in First gilt im Winter als Geheimtipp.

Wandern
Wildert
Im Süden der Gemeinde liegt eine faszinierende Ried-, Moor- und Teichlandschaft, die einstmals durch die Torfgewinnung, das sogenannte Turpenstechen, entstanden ist.
Oermis
Durch dieses landschaftlich wie biologisch wertvolle Gebiet zwischen Illnau und Biskon führt ein markierter Weg.
Wasserfall Tätsch
Ein besonders reizvolles Wanderziel ist auch der Wasserfall Tätsch am Wanderweg, der von Ober-Illnau nach Agasul führt.
Kempt
Der Name leitet sich ab aus dem Keltischen: cambida = die Gekrümmte und bezieht sich auf den Flusslauf. Im Zeitalter der Industrialisierung kam dem Fluss eine große Bedeutung zu. Die Kemptstauteiche im Süden, einst Energielieferanten, dienen heute vielen Pflanzen- und Tierarten als Lebensraum.

Natur Kempttal
Der Kemptweg (Länge 5 km) ist bei Wanderern und Radfahrern äußerst beliebt. Er führt malerisch entlang der Kempt und des Grendelbachs und verbindet die Ortsteile Illnau und Effretikon. Verschiedene Hinweistafeln informieren über die Geschichte der Industrialisierung im 19. Jahrhundert sowie über Flora und Fauna in diesem Talabschnitt.
Planetenweg Effretikon-Kyburg
Zu Fuß durch unser Sonnensystem Der Planetenweg führt von Effretikon über 8,5 km und 150 Höhenmeter hinauf zur Kyburg. Er vermittelt eine Ahnung von der ungeheuren Weite unseres Sonnensystems. Der Rückweg führt über den Waldlehrpfad zur gedeckten Holzbrücke und entlang der Töss zum Bahnhof Sennhof-Kyburg.
Stadtverwaltung Illnau-Effretikon
Tel. +41 (0)52 354 24 24
Fax +41 (0)52 354 23 23
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