Die Grotte ist ein Ort stiller Marienverehrung und des persönlichen Gebets. Sie steht in der Tradition der Mariengrotten, die sich seit dem 19. Jahrhundert im katholischen Raum verbreitet haben und sich am Vorbild der Grotte von Lourdes orientieren. Dort erschien die Gottesmutter Maria im Jahr 1858 der heiligen Bernadette und offenbarte sich als die „Unbefleckte Empfängnis“.
Die Glaubenslehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens, die 1854 von Papst Pius IX. dogmatisch verkündet wurde, weist auf den besonderen Heilsplan Gottes mit Maria hin, die von der Erbsünde bewahrt wurde. Diese theologische Aussage wird in der Grotte von Kirchhaslach in schlichter und volksnaher Weise sichtbar. Als Ort der Stille lädt die Grotte dazu ein, persönliche Anliegen, Bitten und Dank im Gebet vor Gott zu bringen. Kerzen und Blumen zeugen von der lebendigen Marienfrömmigkeit der Gläubigen. Ohne äußeren Prunk erinnert dieser Ort daran, dass Glaube aus innerer Sammlung, Vertrauen und Hoffnung lebt und im stillen Gebet seinen Ausdruck findet.
So findest du hin:
D-87755 Kirchhaslach, Unterallgäu
Im Ort der Beschilderung zur Grotte der Unbefleckten Empfängnis folgen. Die Grotte liegt ruhig am Ortsrand und ist zu Fuß erreichbar.


