Ausflugsziel Einsiedeln

das Klosterdorf

Einsiedeln (900 m) ist in eine von Gletschern geformte voralpine Landschaft mit Hügeln, Wäldern, Bächen und Seen eingebettet und bietet seinen Besuchern ein umfassendes Angebot an Freizeitaktivitäten. Doch für die meisten Besucher gilt: Wer Einsiedeln besucht, kommt vor allem des Klosters wegen. Die Ortschaft ist um das Kloster herum entstanden und noch heute sind Pilger und Klosterbesucher ein gewichtiger wirtschaftlicher Faktor. Die Hauptstrasse zieht sich folgerichtig als zentrale Achse vom Bahnhof hinauf zum mächtigen und beeindruckenden Klosterplatz. Beherbergungsbetriebe waren der Ursprung der Siedlung; früher war fast jedes Haus im Umfeld des Klosterplatzes eine Herberge. Noch heute findet der Besucher eine reichhaltige Auswahl an Hotels, Gaststätten und weiteren touristischen Einrichtungen. Zu Gemeinde und Bezirk Einsiedeln gehören neben dem Dorf Einsiedeln die Viertel Bennau, Egg, Euthal, Gross, Trachslau und Willerzell.

Einsiedeln hat ein reichhaltiges kulturelles Angebot. Im ‚Chärnehus‘ (www.chaernehus.ch) finden Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Theatervorführungen statt. Im Kloster werden in der Klosterkirche und im Grossen Saal Konzerte und im Barocksaal Ausstellungen durchgeführt (www.kloster-einsiedeln.ch). Höhepunkt des kulturellen Lebens ist das periodisch aufgeführte ‚Einsiedler Welttheater‘ (www.welttheater.ch) auf dem Klosterplatz, bei welchem ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung als Darsteller, Statisten oder Helfer beteiligt ist. Die Handlung basiert auf dem barocken „Grossen Welttheater“ von Pedro Calderón. 2006 wurde die Bibliothek Werner Oechslin eröffnet (www.bibliothekoechslin. ch). Die von Mario Botta entworfene Bibliothek umfasst über 50‘000 Bände zur Architekturtheorie und zu benachbarten Gebieten.

Kurzer Blick ins Geschichtsbuch
Das Gebiet von Einsiedeln war bis ins späte Mittelalter dicht bewaldet, weshalb die Gegend in den Legenden um den Hl. Meinrad als „Finsterer Wald“ bezeichnet wurde. Dieser Meginrat (Meinrad), ein Mönch des Klosters Reichenau, zog als Einsiedler hierher, wo er 861 von Dieben erschlagen wurde.
An der Stelle seiner Klause wurde um 934 ein Kloster errichtet. Schon 947 bestätigte Kaiser Otto I. Klostergründung, Reichsunmittelbarkeit und freie Abtwahl, 948 erfolgte die Einweihung der ersten Kirche. Der kaiserliche Hof muss dem Kloster eine beträchtliche Bedeutung zugemessen haben, dass es so schnell derart wichtige Rechte zugesprochen bekam.
Die wirtschaftliche Grundlage eines Benediktinerstiftes war Grundbesitz. Nach einer ersten Vergabung durch Hermann I. von Schwaben schenkte Kaiser Heinrich II. 1018 dem Kloster Boden und Rechte in den Tälern der Sihl, Alp und Biber bis an den Zürichsee hinunter. Im 14. Jahrhundert entstand eine Marienwallfahrt. Diese brachte im Mittelalter jedes Jahr zehntausende Pilger nach Einsiedeln, das Dorf blühte auf.

Die Bauern von Schwyz hatten früh auf Grossviehzucht umgestellt. Der Landbedarf für diese Bewirtschaftungsform führte zu ständigen Streitereien mit dem Kloster und seinen Lehensleuten. Nach lang andauernden Auseinandersetzungen verlor das Stift 1217 den südlichen Teil seines Gebietes. Als der Abt 1314 die Schwyzer nach weiteren Übergriffen verklagte, überfielen die Schwyzer das Kloster, plünderten es, schändeten die Klosterkirche und nahmen die Mönche in Haft, was letztlich zur Schlacht am Morgarten (1315) und damit zum ersten ‚modernen‘ Krieg (Infanterie- Attacke statt ritterlicher Zweikampf) führte.
Da ein Hochstift wie Einsiedeln keinen Novizen ohne Vermögen und adelige Abstammung aufnahm, ging dem Kloster zunehmend der Nachwuchs aus. Als 1509 eine Feuersbrunst grosse Teile von Dorf und Kloster zerstörte, lebten dort fast keine Mönche mehr. Der Gottesdienst wurde von externen ‚Leutpriestern‘ gehalten. Als solcher wurde 1516 Huldrych (Ulrich) Zwingli berufen, der dort, wie später in Zürich, die Ideen der Reformation vertrat. Nachdem es ab dem 16. Jahrhundert dem Kloster wieder besser ging, entstand in Einsiedeln unter der Leitung von Caspar Moosbrugger die heutige barocke Klosteranlage. 1703 wurde der Grundstein gelegt, die Klosterkirche konnte 1735 geweiht werden.

Im „Einsiedlerhandel“ von 1764-67 lehnten sich Untertanen gegen Kloster und Schwyzer Obrigkeit auf. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, von mehr als 60 angeklagten Einsiedler Rädelsführer wurden 1766 drei in Schwyz hingerichtet. Die abgeschlagenen Köpfe mussten beim heutigen Galgenchappeli als Warnung angenagelt werden. Die Schwyzer lehnten 1798 die Helvetik ab und beschlossen, sich mit Waffengewalt zu wehren. Die Franzosen griffen jedoch nicht Schwyz, sondern Einsiedeln an, das sie als geistiges Zentrum des Widerstandes verstanden. Die Truppen hatten den Befehl, „alle Zeichen des Fanatismus und des Aberglaubens“ wegzuschaffen. Kirche und Kloster wurden geplündert, die Gnadenkapelle abgerissen, die Kirche als Pferdestall benutzt.
Im späteren 19. Jahrhundert blühte Einsiedeln wirtschaftlich auf. Es entstanden Druckereien und Verlage, so das Verlagshaus Benziger, das um 1880 rund 1000 Personen beschäftigte. 1865 wurde in Einsiedeln Meinrad Lienert geboren, der als Begründer der Schweizer Mundartdichtung gilt. 1877 wurde die Bahnverbindung Einsiedeln-Wädenswil in Betrieb genommen.

Paracelsus – der berühmteste Einsiedler
„der ich bin von Einsideln, des lants ein Schweizer“: Paracelsus, eigentlich Theophrastus Bombastus Aureolus Philippus von Hohenheim, wurde 1493 in der Nähe der Teufelsbrücke am Fusse des Etzels geboren. Paracelsus wurde 1527 zum Stadtarzt und Honorarprofessor an der Universität in Basel ernannt. Bald geriet er in Konflikt mit der Fakultät. Mit der Flucht aus Basel im Jahre 1528 begann für ihn ein Wanderleben durch ganz Europa. 1541 verstarb er in Salzburg.
Mit seiner ganzheitlichen Behandlung versuchte er eine Krankheit nicht nur zu diagnostizieren, sondern auch deren Ursache und Therapie in einem grösseren Zusammenhang zu sehen und zu deuten. Psychische Faktoren wurden ebenso einbezogen wie kosmische Einflüsse. Als Arzt, Astrologe, Chirurg, Alchimist, Philosoph und Theologe war Paracelsus ein „Universalgenie“ der damaligen Medizin.

Sehenswürdigkeiten
Ein Ast des Jakobswegs (www.jakobsweg. ch) führt aus der Ostschweiz via Etzelpass nach Einsiedeln, das als bedeutender Wallfahrtsort ein wichtiges Etappenziel auf dieser Pilgerroute war und ist. Der Weg führt weiter über die Haggenegg bei Alpthal, der mit 1414 m höchste Punkt des offiziellen Jakobswegs.
Teufelsbrücke
Die Teufelsbrücke am Weg von St. Meinrad nach Einsiedeln ist eine holzgedeckte Steinbrücke über die Sihl. Sie wurde 1699 errichtet, damit die Steine für den Klosterneubau aus dem Steinbruch am Etzel nach Einsiedeln transportiert werden konnten. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des alten Pilgerweges. Ganz in der Nähe wurde 1493 Paracelsus geboren.
St. Meinrad-Kapelle
Auf dem Etzelpass stehen die 1698 nach Plänen von Caspar Moosbrugger erbaute St. Meinrad-Kapelle und das Pilgerhaus von 1759. Hier oben soll Meinrad vor seinem Rückzug in den „finsteren Wald“ als Eremit gelebt haben.
St. Gangulfkapelle
Auf dem Brüel, gleich ausserhalb des Dorfes, steht die St. Gangulfkapelle. Um 1041 erbaut, ist sie das älteste erhaltene Bauwerk des Hochtales. Die Kapelle wurde später mehrfach umgebaut.

Museen
Panorama – Kreuzigung Christi

Nebst der Stiftskirche Einsiedeln die eindrucksvollste Sehenswürdigkeit von künstlerischer und kultureller Bedeutung! Der Besucher fühlt sich beim Anblick des Riesenrundgemäldes von 100m Länge und 10m Höhe ins ‚Heilige Land‘ versetzt. Ein einmaliges Erlebnis. (www.panoramaeinsiedeln. ch)
Diorama
Im Diorama befindet sich die grösste Krippe der Welt. Die Weihnachtsgeschichte – von der Verkündigung an die Hirten, der Geburtsszene und der Ankunft der drei Könige bis zur Flucht nach Ägypten – wird mit über 450 handgeschnitzten und orientalisch bekleideten Figuren in der naturgetreu nachgebildeten Gegend von Bethlehem nachgestellt. Der Übergang von der plastischen Landschaft zum gemalten Hintergrund vermittelt die perfekte Illusion unendlicher Weite. (www.diorama.ch)
Mineralienmuseum
Das Mineralienmuseum im Diorama Bethlehem wurde 1998 eröffnet und beherbergt die private Sammlung des Einsiedler Arztes Dr. Adelrich Eberle mit über 1000 Mineralien. Sie ist das Resultat einer 30-jährigen Sammlertätigkeit und besteht zu einem Drittel aus Schweizer Mineralien. Die übrigen zwei Drittel stammen aus allen Erdteilen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bildet der Quarz, welcher mit 150 Exemplaren vertreten ist. Eine weitere Besonderheit bildet das Fluoreszenzkabinett. Im Tageslicht unscheinbare Mineralien offenbaren hier unter dem Schein von ultraviolettem Licht eine phantastische Farbenpracht. (www.mineralienmuseum.ch)

Lebkuchenmuseum
Das Lebkuchenmuseum kommt einem Märchen nahe. Es ist ein Verkaufsgeschäft der besonderen Art und stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wer hier zufällig reinkommt, reibt sich erst mal die Augen, weil er zu träumen glaubt. Wenn sich das Auge fürs Erste an der Einrichtung satt gesehen hat, entdeckt der Besucher dann wohlduftendes Wallfahrtsgebäck, welches nach uralten Rezepten hergestellt wird. (www.goldapfel.ch)
FRAM Museum – Kulturerbe Einsiedeln
Das Museum FRAM gehört der Stiftung Kulturerbe Einsiedeln. Die Stiftung wurde 2003 gegründet. Ihr Ziel ist es, Kulturgut aus Einsiedeln und Umgebung zu sammeln, zu erforschen, zu pflegen und der Öffentlichkeit durch Ausstellungen zugänglich zu machen. Informationen über aktuelle Ausstellungen unter www.frameinsiedeln. ch

Feste und Anlässe
In Einsiedeln werden das ganze Jahr über diverse kulturelle und sportliche Anlässe durchgeführt. Der Weihnachtsmarkt in der ersten Adventswoche ist mittlerweile einer der Grössten der Schweiz. Aktueller Veranstaltungskalender unter www. einsiedeln-tourismus.ch

Freizeit und Sport
Wandern / Nordic Walking

Einsiedeln bietet mehr als Pilger-Tourismus. Das Gebiet, wo sich die Quellflüsse Biber, Alp und Sihl vereinen, lädt zu Wanderungen auf einem gut ausgeschilderten Netz von Wanderwegen entlang den Talflüssen, am oder über dem Sihlsee oder auf den Höhenzügen zwischen den Tälern ein. Den Abschluss des Alptals bilden Holzegg und Mythen, beliebte Ziele für Bergwanderer.
Radfahren/Mountainbike/E-Bike
Neben den Flachstrecken entlang der Täler sind die Ibergeregg, der Passübergang nach Schwyz, und die Sattelegg ins Wägital unter Bikern äusserst beliebt. Zudem gibt es in vielen Seitentälern bikegängige Wege und Straßen.
Die sanfte Voralpenregion rund um Einsiedeln bietet sich ebenfalls an per Elektro-Bike erkundet zu werden. Verschiedene Routen stehen Ihnen zur Auswahl. Diverse Akku- Wechselstationen ermöglichen den Akku-Motor mit voller Leistung zu tanken. E-Bike Vermietung, Routenbeschreibungen und Karten sind im Tourismusbüro erhältlich. (www.einsiedeln- tourismus.ch)
Golf
Bei Studen hinter dem Sihlsee liegt der 18-Loch-Golfplatz des Golfclubs Ybrig (www.golfybrig.ch).

Bergbahnen
Die Luftseilbahn Brunni-Holzegg ist auch im Sommer in Betrieb (www. holzegg.ch). Bei den Sportbahnen Hoch-Ybrig werden im Sommer die Luftseilbahn Weglosen-Seebli und die Sessellifte Laucheren, Spirstock und Sternen betrieben (www.hoch-ybrig.ch).
Wassersport / Schlittschuh laufen
Der ab 1937 gestaute Sihlsee (www. sihlsee.ch.vu) ist im Sommer ein Magnet für Wassersportler, im Winter wird darauf Schlittschuh gelaufen. Das einzigartige Natureisfeld in Euthal, das Größte der Schweiz, lockt jedes Jahr tausende Besucher aufs Eis. Es stehen großzügige Rundkurse fürs Eislaufen sowie Hockeyfelder zur freien Benützung zur Verfügung. (www.natureisfeld-sihlsee.ch) In Einsiedeln können sich Jung und Alt auf dem Eispark vergnügen. Im Angebot stehen Eislaufen, Eisstockschießen und Eishockey. (www. eispark-einsiedeln.ch)
Skifahren
Das Skigebiet Hoch-Ybrig ist von Einsiedeln in 20 Minuten erreichbar. Daneben gibt es mit den Skiliften Friherrenberg/Birchli, Sattelegg bei Willerzell, Bennau, Schnabelsberg, Brunni-Haggenegg, Mythenregion und in Oberiberg eine ganze Reihe größere und kleinere Skigebiete.

Langlauf
Für Langläufer gibt es zwei grosse Loipennetze: Entlang der Alp in Richtung Trachslau die Loipe Bolzberg – Trachslau (total 25 km; www.loipebolzberg. ch) und ganz in der Nähe des Klosters die Loipe Schwedentritt mit 22 km, eine der schönsten Loipen der Schweiz (www.schwedentritt.ch).
Schlitteln
Nach einer rasanten Abfahrt mit Schlitten auf dem präparierten, kurvenreichen Schlittel Weg kann man anschliessend im Schlittelstübli gemütlich beisammen sitzen. (www.schlittelstuebli.ch) Von der Druesberghütte (www. druesberghuette.ch) am Rande des Skigebiets Hoch Ybrig führt eine 5km lange Schlittelpiste zur Station Weglosen.
Skispringen
Auf den 4 Skisprungschanzen trainieren die Skispringer im Sommer und bestreiten internationale Wettkämpfe. In Einsiedeln befindet sich das Nationale Leistungszentrum Skisprung und Nordische Kombination. Auf den Anlagen finden Führungen und verschiedene Events statt. (www. schanzeneinsiedeln.ch)
Seilpark am Mythen
Der Seilpark am Mythen in Alpthal ist ein tolles Klettererlebnis. Auf verschiedenen Routen in einzigartiger Natur erleben Sie den Wald hautnah. Testen Sie Ihren Mut und Geschicklichkeit und absolvieren Sie den Parcour über Brücken, Seile und Rutschelemente. Nach der Abgabe der Seilparkinstruktionen starten Sie selbständig zum Seilparkerlebnis. (www. seil-park.ch)

Sternensauser Hoch Ybrig
Der Sternensauser ist die längste Seilrutsche der Welt (insgesamt 2.3km). Die atemberaubende Fahrt in luftigen Höhen (max. 75m ab Boden) führt mit einem Durchschnittstempo von 70 – 90km/h von der Bergstation Sesselbahn Sternen hinunter zur Fuederegg und anschliessend zur Talstation Sesselbahn Sternen. (www.hoch-ybrig.ch) Downhill-Freeride Bikestrecke Die aufregende Strecke von der Bergstation zur Talstation Sesselbahn Sternen und das perfekte Bergambiente lassen jedes Biker-Herz höher schlagen (www.hoch-ybrig.ch).
NaTour Spass
Die NaTour Spass Erlebniswege bieten 67 Erlebnisstellen auf insgesamt etwa 30 km Strecke. Dazu gehört neu auch ein spezieller Nacht-Erlebnisweg! Wo lebt das Moosmonster? Wie weit wandern Schnecken? Wie mache ich draußen Stereophotos? Wer löst das Bergpuzzle? Wo ist der „japanische“ Felsen? Findet Ihr das leuchtende Holz? Aber auch der sportliche Wettkampf kommt nicht zu kurz. Zum Beispiel beim Käfer-Wettrennen, beim Steinschiefern oder beim Blattkontraste-Spiel. Zu den Erlebniswegen gehören die Erlebnishefte, die auch für zu Hause noch viel zu bieten haben. (www.naturspass.ch)

Klosterbesichtigung
Erleben Sie die farbenfrohe Welt des Barock und erhalten Sie einen unvergesslichen Einblick in die Geschichte, das Leben und die Spiritualität der Mönche. Besuchen Sie die eindrückliche Klosterkirche und als Höhepunkt die nicht öffentlich zugängliche Stiftsbibliothek. Tägliche Führungen (ohne Sonn- und Feiertage) Information und Anmeldungen für Gruppen bei Einsiedeln Tourismus.

Einsiedeln Tourismus
Hauptstrasse 85
8840 Einsiedeln
Tel. +41 (0)55 418 44 88
Fax +41 (0)55 418 44 80
info@einsiedeln.ch
www.einsiedeln-tourismus.ch


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