am Fuße des Oberalppasses
Umgeben von majestätischen Bergen liegt Andermatt am Fuße des Oberalppasses. Der Hauptort des Ursenertals grenzt im Norden an Göschenen, im Westen an Hospental, im Osten an die Bündner Gemeinde Tujetsch und im Süden an Airolo im Kanton Tessin. Die knapp 1300 Einwohner zählende Gemeinde ist als Kurort und Wintersportparadies bekannt. Vor allem Freerider aus der ganzen Welt zieht es hierher. Der charakteristische, streng geschützte Bannwald oberhalb des Dorfes bewahrt den Ort vor Lawinen. Zu allen Jahreszeiten gibt es außer zahlreichen Erlebnis- und Sportmöglichkeiten mehr als 500 km Wanderwege, die durch die eindrucksvolle hochalpine Landschaft führen.

Kurzer Blick ins Geschichtsbuch
Im kaum besiedelten Ursenertal gründeten die Walser in den Jahren zwischen 1170 und 1190 mehrere Kolonien, darunter Andermatt. Mitte des 19. Jahrhunderts profitierte der Ort vom aufkommenden Sommertourismus in der Schweiz, wenig später wurde Andermatt zum Winterkurort erhoben, um das Tal aus einer Wirtschaftskrise herauszuführen.

Sehenswürdigkeiten
„Mir ist’s unter allen Gegenden, die ich kenne, die liebste und interessanteste“, schrieb Johann Wolfgang Goethe 1779 in Andermatt, wo neben ihm viele berühmte Reisende und historische Ereignisse ihre Spuren hinterließen.
Der Dorfkern mit stattlichen Häusern, Natursteinpflasterung, steinernen Freitreppen und offenen Lauben ist gut erhalten. Im Rathaus befindet sich das Talarchiv Ursern mit einer bedeutenden Sammlung historischer Dokumente und Gegenstände.

Der wohl bedeutendste romanische Sakralbau des Kanton Uri ist die Kirche St. Kolumban. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul verfügt über einen prachtvollen barocken Innenausbau. Der prunkvolle Hauptaltar ist das Werk des berühmten Bildhauers Johannes Ritz. In den Jahren 1735/36 wurde die Mariahilf-Kapelle zum Schutz vor Lawinen oberhalb des Dorfes erbaut.

In der Schöllenenschlucht fanden im Jahre 1799 heftige Gefechte statt. An dieser sagenumwobenen Stelle wurde 1828 bis 1830 vom Urner Ingenieur Karl Emanuel Müller die alte Teufelsbrücke erbaut. Die neue Teufelsbrücke entstand 1955/56. Das Wandbild schuf der berühmte Urner Dichter und Maler Heinrich Danioth. Zum Gedenken an die in der schweren Schlacht von 1799 gefallenen Russen wurde das Suworow-Denkmal errichtet.
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